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Leistungen im Rahmen der Wohneigentumsförderung

Versicherte Personen können ihr Sparkapital nach Massgabe der bundesrechtlichen Vorschriften für selbst benutztes Wohneigentum verwenden.

Vorbezug des Pensionskassenguthabens
Aktiv versicherte Personen können alle fünf Jahre, spätestens aber bis zum vollendeten 62. Altersjahr, einen Betrag von mindestens CHF 20’000 für Wohneigentum zum eigenen Bedarf geltend machen. Bis zum 50. Altersjahr darf ein Betrag bis zur Höhe der Austrittsleistung bezogen werden. Nach dem 50. Altersjahr darf höchstens die Austrittsleistung bezogen werden, auf welche die versicherte Person im 50. Altersjahr Anspruch gehabt hätte, oder die Hälfte der Austrittsleistung im Zeitpunkt des Bezuges. Wird ein Vorbezug getätigt, werden die voraussichtlichen Altersleistungen entsprechend reduziert, die Risikoleistungen bleiben hingegen unverändert.

Die Auszahlung des Vorbezuges unterliegt der Kapitalsteuer.

Rückzahlung des Vorbezugs
Aktiv versicherte Personen können bis zum vollendeten 62. Altersjahr den vorbezogenen Betrag oder Teile davon (mindestens CHF 10’000) zurückzahlen.

Verpfändung der Pensionskassenansprüchen
Aktiv versicherte Personen können ihre Pensionskassenansprüche auch verpfänden lassen. Da bei der Verpfändung kein Geld ausbezahlt wird, bleibt der Vorsorgeschutz unberührt und die Rentenansprüche folglich voll erhalten.