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Freiwillige Einlage

Mit den Leistungen der Zuger Pensionskasse soll im Alter ein Einkommen erzielt werden können, das maximal 60 % des versicherten Lohnes im Zeitpunkt der Pensionierung entspricht. Das ist nur möglich, wenn keine Vorsorgelücken bestehen. Mit freiwilligen Einlagen können Vorsorgelücken ganz oder teilweise geschlossen werden.

In diesen Situationen kann eine freiwillige Einlage sinnvoll sein:

  • Bestehende Vorsorgelücke aufgrund fehlender Beitragsjahre
  • Bestehende Vorsorgelücke aufgrund einer Scheidung
  • Finanzierung einer Frühpensionierung
  • Finanzierung einer Überbrückungsrente
  • Bei einer überdurchschnittlichen Lohnentwicklung
  • Bei Übertritt aus einer Pensionskasse mit geringeren Leistungen

Berechnungsgrundlage
Die Höhe der freiwilligen Einlage berechnet sich auf der Grundlage des aktuellen Sparkapitals, des aktuellen versicherten Jahreslohnes und einer projizierten Lohn- und Sparentwicklung. Nach Einzahlung der freiwilligen Einlage auf das persönliche Sparguthaben erhalten Sie einen neuen Versicherungsausweis sowie eine Bescheinigung über Vorsorgebeiträge für die Steuererklärung.

Einschränkungen
Damit Sie eine freiwillige Einlage vornehmen können, müssen zuerst sämtliche Freizügigkeitsleistungen eingebracht und sämtliche Vorbezüge im Rahmen der Wohneigentumsförderung zurückbezahlt sein. Weitere Ausführungen dazu finden Sie auf dem Formular «Einkauf in die Vorsorgeeinrichtung». Das Gesetz schreibt zudem vor, dass resultierende Leistungen aus freiwilligen Einlagen innerhalb der nächsten 3 Jahre nicht in Kapitalform aus der Vorsorge zurückgezogen werden dürfen.

Wiedereinkäufe aufgrund einer Ehescheidung sind ohne Einschränkung jederzeit möglich. Die Höhe der Einlage darf die Höhe der übertragenen Freizügigkeitsleistung an den geschiedenen Partner nicht überschreiten.