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Leistungen bei Austritt

Wird ein Arbeitsverhältnis vor Vollendung des 58. Altersjahres und vor Eintritt eines Versicherungsfalles aufgelöst, erfolgt ein Austritt aus der Zuger Pensionskasse. Die austretende Person hat Anspruch auf die Austrittsleistung. Diese entspricht dem vorhandenen und verzinsten Sparkapital.

Versicherte Personen bleiben während eines Monats nach Auflösung des Vorsorgeverhältnisses für den Invaliditäts- und den Todesfall weiter versichert, längstens bis zum Beginn eines neuen Vorsorgeverhältnisses.

Wird das Arbeitsverhältnis nach dem vollendeten 58. Altersjahr aufgelöst, besteht grundsätzlich Anspruch auf eine vorzeitige Pensionierung. Die versicherte Person kann jedoch die Austrittsleistung verlangen, wenn sie die Erwerbstätigkeit weiterführt, als arbeitslos gemeldet ist oder die Voraussetzungen für eine Barauszahlung erfüllt.

Die Kasse überweist die Austrittsleistung an die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers. Sollte dies nicht möglich sein, wird das Sparkapital auf ein Freizügigkeitskonto oder eine Freizügigkeitspolice vergütet.

Barauszahlung der Freizügigkeitsleistung
Versicherte Personen können die Barauszahlung der Austrittsleistung verlangen, wenn

  • sie die Schweiz endgültig verlassen (ohne Wohnsitznahme im Fürstentum Liechtenstein),
  • sie eine selbständige hauptberufliche Erwerbstätigkeit aufnehmen und der obligatorischen Versicherung nach BVG nicht mehr angehören,
  • die Austrittsleistung weniger als der persönliche Jahresbeitrag beträgt.