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Vorsorgesystem Schweiz



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Die staatliche Vorsorge (AHV/IV)
Die 1. Säule ist die AHV/IV. Sie ist für die gesamte Bevölkerung obligatorisch. Die Finanzierung erfolgt durch Beiträge der Versicherten und der Arbeitgebenden sowie zusätzlich durch Steuergelder von Bund und Kanton. Zweck der 1. Säule ist die Existenzsicherung. Menschen, die mit der AHV/IV-Rente und ihrem Vermögen den Lebensunterhalt nicht bestreiten können, haben Anrecht auf Ergänzungsleistungen.

Die berufliche Vorsorge (Pensionskasse)
Die 2. Säule soll zusammen mit der AHV/IV die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung im Alter in angemessener Weise ermöglichen. Die berufliche Vorsorge wird ausschliesslich durch Beiträge der Arbeitgebenden und der Versicherten finanziert, ohne staatliche Mittel. Die gesetzlichen Mindestleistungen sind im Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) geregelt. Die Leistungen der Zuger Pensionskasse gehen über die vorgeschriebenen Minimalleistungen hinaus. Die Kasse bietet ihren Versicherten und deren Angehörigen einen umfassenden Schutz gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod.

Die private Vorsorge (Selbstvorsorge)
Die 3. Säule ist die Selbstvorsorge. Sie ist freiwillig, liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen und die Vorsorgeformen sind offen (Bank- oder Versicherungsprodukte, Wohneigentum usw.). Die Selbstvorsorge soll den Vorsorgeschutz – in Ergänzung zur 1. und 2. Säule – entsprechend dem individuellen Bedarf ergänzen. Es gibt die gebundene (Säule 3a) und die freie Vorsorge (Säule 3b). Sie kann selbständig Erwerbenden als Ersatz für eine fehlende berufliche Vorsorge dienen.